Auch dieses Jahr fand am 06.02. und 07.02. die Model United Nation Regio Basel statt. Dabei handelt es sich um ein von Studenten der Universität Basel organisiertes Planspiel, welches eine Simulation der UNO Generalversammlung darstellt. Die verschiedenen Länder werden von Schülern, die als Delegierte der jeweiligen Regierung agieren, vertreten. Dieses Jahr waren es ca. 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Überwiegend beteiligten sich Schweizer. Zwei der teilnehmenden Schulen waren deutsche, das Gymnasium Rheinfelden sowie das Gymnasium Schopfheim. Das Thema Menschenrechte wurde in fünf Komitees mit jeweils einzelnen Unterthemen in Angriff genommen. Vertreten war das Gymnasium Schopfheim mit acht Schülerinnen. Im Komitee „Datenschutz und Privatsphäre“ als USA, im englischen Komitee mit dem Thema „The global fight against poverty“ als Jemen und Myanmar und im Komitee „Das Recht auf Asyl in den Flüchtlingskrisen des neuen Millenniums“ als Türkei vertreten.

Nach zwei Tagen anstrengender und durchaus hitziger Diskussionen und Abstimmungen wurden erfolgreiche Resolutionen verabschiedet, welche Lösungsvorschläge zu den unterschiedlichen Thematiken und Problematiken beinhalten. Auch wenn die Fronten verhärtet waren, blieb es den Delegierten durch die konstruktive Zusammenarbeit erspart, Kriegserklärungen auszusprechen. Die anstrengende Vorbereitung auf das Spiel zahlte sich im Nachhinein jedoch aus. Über neue Erfahrungen was Politik und Diplomatie betrifft sowie neue Bekanntschaften können sich die Teilnehmer freuen.

(Text: Vanja Weber; Bild: Ehrentraud Laska)