„Kinder und Jugendliche mit AD(H)S in der Schule“

am Mittwoch, den 22. Mai 2019, um 19 Uhr in der Mensa des THG

Referentin: Dipl. Psychologin E. Tittmann aus Lörrach

AD(H)S ist eine andere Art zu denken, zu hören, zu sehen – aber auch zu fühlen, zu handeln, sich zu entwickeln und Beziehungen zu gestalten. Welche zentralen Regulationsstörungen erschweren Betroffenen, Eltern und Lehrerinnen und Lehrern das gemeinsame Lernen und das Miteinander im Unterricht, im Gespräch oder bei den Hausaufgaben?

Sekundäre Lern- und Leistungsstörungen sind in den letzten Jahren zunehmend zur unvermeidbaren Begleiterscheinung der Diagnose AD(H)S geworden. Das Bildungs- und Gesellschaftssystem scheint betroffenen Kindern und Jugendlichen auch bei guter und überdurchschnittlicher Begabung oft nicht die passenden Möglichkeiten zu bieten, um potentielle Fähigkeiten in Leistungen realisieren zu können.

Im Vortrag sollen die „Fallstricke“ des Lernens bei AD(H)S illustriert und präventive, bzw. kurative (medizinisch-therapeutische) Behandlungsansätze sowie Verhaltensmodifikationstechniken für den Unterricht und das schulische Arbeiten zuhause vorgestellt werden. Damit betroffene Kinder aufgrund ihres Verhaltens nicht von Bildungseinrichtungen ausgeschlossen werden müssen, die sie aufgrund ihrer kognitiven Ressourcen mühelos durchlaufen könnten.

Es gibt genügend Raum für Fragen und Diskussion. Der Vortrag ist kostenlos, Spenden sind willkommen.

Organisation: Dr. med. Anja Gairing